Besondere Dienstleistungen NRW

Wir streiken weiter!

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Wir streiken weiter!

Tarifvertrag, LEG, TSG, Tarifverhandlungen, Besondere Dienste NRW, Grafik: ver.di NRW / FB 13 Tarifvertrag für die Beschäftigten der TSP

Keiner schiebt uns weg!

Arbeitgeber greift ver.di gerichtlich an

31.01.2021 | Düsseldorf - Der 17. Streiktag liegt nun hinter uns. Die Teilnahme der Streikenden ist stabil. Ein Viertel der Gesamtbelegschaft streikt und streitet für einen Tarifvertrag.

Wir sind verhandlungsbereit, tagtäglich und warten auf den Anruf.

Statt sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen, versucht der Arbeitgeber nun ver.di loszuwerden. In einer e-mail der Geschäftsführung wird angekündigt vor Gericht feststellen zu lassen, ob ver.di die zuständige Gewerkschaft bei der TSP ist. Die Einstweilige Verfügung ist heute eingetroffen, wo uns eine Strafzahlung von 250.000,- € angedroht wird.

Dem sehen wir gelassen entgegen!

Und wir können nur weiter staunen denn in der e-mail heißt es weiter, dass man Schaden vom Unternehmen abwenden will. Der beste Beitrag Schaden abzuwenden wäre der, sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Stattdessen nimmt die Geschäftsführung in Kauf, dass Mieter*innen im kalten sitzen, zahlt Prämien für Streikbrecher*innen und nun werden auch noch Anwälte beauftragt ver.di mit fragwürdigen Einstweiligen Verfügungen zu überziehen.

Keiner schiebt uns weg, liebe Kolleg*innen!!!

Wie gut, dass streiken ein Grundrecht ist und die Rechte von Gewerkschaften aus Artikel 9 des Grundgesetzes abgeleitet sind. Es ist an der Zeit, dass die Geschäftsführung der TSP und auch der Vorstand der LEG den Tatsachen ins Auge sieht: wenn die Belegschaft sich für den Weg des Tarifvertrages entscheidet und dafür eintritt, dann gibt es keinen Weg daran vorbei außer mit uns in Verhandlungen zu treten.

Das ist Teil des gesellschaftlichen Konsens in Deutschland und mit diesem Modell fährt die LEG im Übrigen ja auch ganz gut. Und je mehr Versuche nun noch unternommen werden, uns vom Streik abzuhalten, desto überzeugter sind wir, dass wir das richtige tun.

Also: Reih dich ein in unseren Streik!!!!! Solidarisiere dich!!!! Denn wo LEG drauf steht muss auch LEG drin sein.

V.i.S.d.P.: Benedikt Frank, ver.di-Fachbereich Besondere Dienstleistungen, Bezirk Köln, Hans-Böckler-Platz 9 in 50672 Köln. Telefon: 0221 - 48558 - 260 - E-Mail: benedikt.frank@verdi.de

 

Viele Beschäftigte der TSP an allen Standorten haben sich in ver.di-organisiert, um einen Tarifvertrag durchzusetzen. Sie wollen das, was in den meisten Gesellschaften des LEG Konzerns schon lange gilt: die Sicherheit, regelmäßig an der allgemeinen Lohnentwicklung teilhaben zu können. Und das geht nur mit Tarifvertrag! Über 50% der Beschäftigten haben für den Tarifvertrag gestimmt.

Am 04.06.2020 haben wir die Geschäftsführung der TSP zu Tarifverhandlungen aufgefordert und sieben Verhandlungstermine angeboten. Die Arbeitgeberseite lehnt Tarifverhandlungen ab mit der Begründung (Zitat) …… „dass ein Tarifvertrag keine Mehrwerte für beide Seiten schaffen würde.“ Eine unglaubliche These finden wir.

Wir akzeptieren die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber nicht!!!

Uns bleibt in dieser Situation nichts Anderes übrig als zur Durchsetzung der Forderungen zu streiken. Wertschätzung sieht anders aus! Und das in einem Konzern, der Jahr für Jahr Rekordgewinne zu vermelden hat. Unsere ersten Streiks waren erfolgreich, haben aber noch nicht dazu geführt, dass wir einen Verhandlungstermin von der Geschäftsführung erhalten haben. Deshalb müssen wir jetzt weiter streiken. Wir lassen nicht locker und halten an unserem Ziel fest, auch wenn der Arbeitgeber noch so viele freiwillige Prämien zahlt.

Wir fordern deshalb:

  • Eine Erhöhung der Vergütungen aller Beschäftigten um 170 €/Monat,
  • eine Erhöhung der Auszubildendenvergütungen um 100 €/Monat
  • und eine Anpassung der Relationen der Ausbildungsvergütungen.

Streikaufruf:

Wir rufen daher alle Beschäftigten der TSP (einschl. Telefonie, Heizungsbau und Azubis) aller Standorte
am Montag, den 01.02.2021 bis Freitag, den 05.02.2021 von jeweils 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr zum Streik auf!

Wir treffen uns aufgrund der Corona-Einschränkungen in einer digitalen Streikversammlung. Du erhältst anbei die Einladung zur Web-Ex-Konferenz nebst Anleitung.

Der digitale Raum ist ab 09.30 Uhr geöffnet. Die Streikversammlung beginnt um 10.00 Uhr und dauert ca. 2,5 Stunden.

Solltest du Schwierigkeiten haben in die Videokonferenz hineinzukommen, so kannst du dich melden bei:

  • Standort Nord: Björn Cerny
  • Standort Ost: Detlef Frischemeyer
  • Standort Süd: Jörg Steil
  • Standort West: Melissa Meister oder bei Lena Reiter von ver.di-NRW,  Mobil: 0151 - 64972451.

Dein Erscheinen in der digitalen Streikversammlung ist erforderlich!

 

V.i.S.d.P.: Gewerkschaft ver.di, Landesbezirk NRW, Andrea Becker, Karlstraße 123 - 127 in 40210 Düsseldorf. E-Mail: andrea.becker@verdi.de, Telefon: 0211 - 61824 - 391