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Wir lassen nicht locker!

Wohnungswirtschaft NRW / LEG / Technik Service Plus

Wir lassen nicht locker!

Ausstand, Streik, Wohnungswirtschaft NRW, TSP, Standort West, Besondere Dienste NRW, Tarifvertrag, Foto: ver.di NRW / FB 13 TSP-Streiks

Erste Streiks erfolgreich, wir bereiten uns auf weitere vor!

Die ersten Mutigen sind vorangegangen.
Vielen Dank dafür. Das war sehr gut.

24.11.2020 | Düsseldorf/Köln - An allen vier Standorten der TSP gab es vom 06.-16.11.20 erstmalig Streiks. Erstmalig für viele von euch, erstmalig bei der TSP und auch erstmalig im LEG Konzern. 95 Kolleginnen und Kollegen haben gestreikt. Das sind 25 % der Belegschaft. Angesichts einer aktuell enormen Kranken- und Urlaubsquote ist es nicht glaubhaft, dass die Geschäftsführung behauptet dies hätte kaum Auswirkungen.

Augenscheinlich reicht eine Streikwelle und 1/4 der Belegschaft aber nicht, um Gesprächsbereitschaft beim Arbeitgeber zu erzeugen. Denn leider wurde uns auf Nachfrage bei der Geschäftsführung mitgeteilt, dass es immer noch keine Verhandlungsbereitschaft gibt.

Deshalb streiken wir weiter! Jetzt kommt es auch auf DICH an!

Unsere Forderungen bleiben:

  • 170,- € mtl. für Jede/n, bzw. 100,-€ mtl. für Azubis per Tarifvertrag.

Perspektivisch wollen wir die Integration in den Tarifvertrag der LEG. Denn wo LEG drauf steht muss auch LEG drin sein! Selbstverständlich freuen wir uns auch über unverbindliche Prämien. Aber wir wollen einen rechtssicheren Tarifvertrag. Und den Einstieg wollen wir jetzt, denn wir haben einen Tarifvertrag verdient!

Solidarisiere dich mit deinen Kolleg*innen und streike mit! Es geht auch um dein Geld!

Übrigens zur mail eurer GF an euch vom 17.11: Wir hätten Streiks gerne vermieden und sind jederzeit bereit, in Tarifverhandlungen einzusteigen. Wir sind allerdings nicht bereit, von unserer Forderung nach einem Tarifvertrag abzurücken. Denn hier gibt es einen erheblichen Unterschied in den Auffassungen. Die Geschäftsführung behauptet, dass sie mit ihrer Art, Prämien und individuelle Lohnerhöhungen nach Belieben das Richtige tut. Die Belegschaft der TSP sieht das überwiegend anders. Der Kampf den wir hier führen ist der um Verhandlungen auf Augenhöhe, um echte Tarifverhandlungen statt Bittstellerei. Und diesen Kampf, den wir begonnen haben, den führen wir nun weiter bis zum Tarifvertrag. Angesichts der Tatsache, dass euch eure GF erklärt, wofür die LEG kein Geld ausgeben will, nämlich Verteuerung der TSP Leistung durch einen geordneten Tarifvertrag, scheint die selbst genehmigte „Lohnerhöhung“ von Lars von Lackum eine Verhöhnung: Um 52% wurde die maximale Vergütung (die in der Regel auch erreicht wird) von Lars von Lackum erhöht (von 2,826 auf 4,3 Mio im Jahr, Beschluss der Aktionärs-HV vom 19.08). Dann kann die LEG unsere Forderung sicher auch finanzieren. Unsere Forderungen zu 100% umzusetzen kosten nämlich nur ca. 0,9 Mio im Jahr.

V.i.S.d.P.: Benedikt Frank, ver.di-Fachbereich Besondere Dienstleistungen, Bezirk Köln, Hans-Böckler-Platz 9 in 50672 Köln. Telefon: 0221 - 48558 - 260 - Email: benedikt.frank@verdi.de



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